Warum gibt es das Onlinearchiv? Was ist das Ziel?

Soziale Medien wie Twitter, Youtube, Facebook, Instagram oder WhatsApp sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Alltagskultur. Sie verändern maßgeblich, wie wir Welt wahrnehmen, wie wir miteinander kommunizieren und wie wir Beziehungen gestalten. Die Verbreitung von Selfies und Memes, algorithmisch generierte Newsfeeds und Vorschlagslisten, wie auch die Erfindung neuer Schreibstile in Kurznachrichtendiensten sind hierfür nur einige Beispiele. Soziale Medien prägen damit nicht zuletzt unsere kulturellen Ausdrucksformen.

Das Onlinearchiv ist Teil des [Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung] (Link auf Über das Projekt einfügen). Das Ziel des Archivs ist es die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in Sozialen Medien sichtbar zu machen. Grundlage hierfür bilden die persönlichen Erfahrungen von Menschen in ihrem alltäglichen Umgang mit Sozialen Medien. Die Beiträge im Onlinearchiv beleuchten dabei anhand von sogenannten Forschungsimpulsen sowohl individuelle, kulturelle als auch technische Aspekte der Nutzung Sozialer Medien. Hiermit möchte das Onlinearchiv einen Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion um den Stellenwert Sozialer Medien leisten und dazu beitragen, neue Angebote im Bereich der ästhetischen und kulturellen Bildung zu entwickeln.

Woher stammen die Beiträge im Onlinearchiv?

Die Beiträge im Onlinearchiv sind das Ergebnis eines partizipativen Forschungsprozesses, den das Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung zwischen Frühjahr 2018 und Sommer 2021 initiiert hat. Im Rahmen lokaler Forschungswerkstätten wie auch auf der digitalen Plattform des Onlinelabors haben sich die Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Themen zur Nutzung Sozialer Medien und den damit verbundenen Möglichkeiten des kulturellen Ausdrucks beschäftigt.

Die im Archiv enthaltenen Inhalte wurden von den Teilnehmer°innen als Beitrag zur Diskussion wie auch als Grundlage für weitergehende Forschungsvorhaben veröffentlicht. Die Beiträge spiegeln dabei die individuellen Sichtweisen und Erfahrungen der Teilnehmer°innen wider.

Die Namen der Autor°innen sind in Absprache mit ihnen pseudoymisiert worden. Ist als Name der Autor°in ›Anonym‹ eingetragen, so ist der Beitrag anonym erstellt worden.

Wie kann das Onlinearchiv genutzt werden?

Das Onlinearchiv steht sowohl der interessierten Öffentlichkeit wie auch Forscher*innen zur Verfügung. Um eine möglichst weite Verbreitung und Nutzung der Inhalte des Archivs zu ermöglichen, stehen diese unter einer Creative Commons Lizenz.

Das gesamte Archiv wie auch die Forschungsimpulse stehen unter einer Creative Commons Lizenz mit Namensnennung und unter gleichen Bedingungen in der Version 4.0 International (CC BY-SA 4.0) . Diese besagt, dass die entsprechenden Inhalte unter Verweis auf die jeweiligen Urheber°innen vervielfältigt, weiterverbreitet und auch verändert werden können, sofern entsprechende Veränderungen unter derselben Lizenz verbreitet werden.

Dessen ungeachtet stehen die einzelnen Beiträge der Teilnehmer°innen jedoch unter einer Creative Commons Lizenz mit Namensnennung und ohne Recht auf Bearbeitung in der Version 4.0 International (CC BY-ND 4.0) . Diese besagt, dass die Beiträge unter Angabe des jeweiligen Pseudonyms und ohne inhaltliche Veränderungen vervielfältigt und weiterverbreitet werden können.

Diese Einschränkung ist darin begründet, dass die Fallvignetten die persönlichen Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmer°innen darstellen und eine Bearbeitung ihre Integrität als Datenquelle verletzen würde.

Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass die Beiträge der Teilnehmer°inne visuelle Zitate aus Sozialen Medien beinhalten können, die nicht von den Teilnehmer°innen selbst erstellt worden sind. Entsprechende Zitate dienen ausschließlich dazu die persönlichen Erfahrungen und Online-Begegnungen der Teilnehmer°innen zu illustrieren. Für alle Zitate sind entsprechende Quellenangaben enthalten. Im Falle einer Veröffentlichung oder kommerziellen Verwertung der entsprechenden Beiträge, ist es deshalb ratsam die jeweiligen Originalquellen auf spezifische Einschränkungen aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten hin zu überprüfen.