Der Archivar - Portfolio

Schönheit im "Auge" der Algorithmen

Immer mehr Algorithmen zielen darauf ab, die ästhetische Qualität von Bildern zu bestimmen. Was ein ästhetisches oder „schönes“ Bild ausmacht, liegt damit nicht mehr allein im Auge des Betrachters, sondern wird auch durch Algorithmen mitbestimmt.

Impuls

Erstellen Sie ein Foto, von dem Sie vermuten, dass ein entsprechender Algorithmus es als überdurchschnittlich schön bewerten würde. Beschreiben Sie kurz wie sie vorgegangen sind, um ein möglichst schönes Foto zu erstellen.

Anmerkung

Anonymisieren Sie Ihr Posting und die Beschreibung falls erforderlich.

Hintergrund

Neben Fragen der Objekt-, Gesichts- und Emotionserkennung interessieren sich Softwareentwickler*innen zunehmend auch für die automatische Analyse der ästhetischen Qualität von Bildern. Entsprechende Algorithmen können etwa dazu eingesetzt werden, die (vermeintlich) ästhetisch ansprechendsten Bilder aus einer großen Datensammlung herauszufiltern oder auch dem Fotografen/der Fotografin eine Rückmeldung darüber zu geben, wie ansprechend ein bestimmtes Bild ist. Da auch Expert*innen nur bedingt in der Lage sind, allgemeingültige Kriterien für die ästhetische Qualität von Bildern zu benennen, werden für diese Aufgabe zunehmend Verfahren des maschinellen Lernens eingesetzt. Hierbei lernen die Algorithmen, vereinfacht ausgedrückt, anhand einer Menge von Bildbeispielen, die von Expert*innen beurteilt wurden, die ästhetische Qualität von Bildern zu unterscheiden. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Experten keine allgemeingültigen Kriterien definieren müssen. Gleichzeitig lässt sich damit aber auch nicht mehr sagen, woran sich die Qualität eines Bildes im „Auge“ des Algorithmus festmacht. Eine Möglichkeit, um zu verstehen wie der Algorithmus „funktioniert“ besteht deshalb darin, mit ihm zu experimentieren.

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